Wolff Stottele & Ingrid van Hüllen

 

Ernst Kasper wusste zu Beginn seiner Laufbahn nicht, ob Mathematik oder Malerei sein Weg sein sollte. Er entschied sich für die Synthese aus beidem: er wurde Architekt.

Auch der Entwurf für den Yachthafen in Lindau spiegelt diese Synthese wieder. Die klare Analyse der Inselstruktur und des Quartiers am Stadttheater folgt einem mathematischen Prinzip. Die Verteilung und Gewichtung von Gebäudevolumen folgt einem bildhauerischen Prinzip, der Umgang mit Flächen ist ein malerisches Problem.

Nichts Geringeres als den Genius Loci1) zu treffen war und ist der Anspruch. 

 

 

Wolff Stottele

Elwert&Stottele Architekten, Ravensburg

Wolff Stottele war Schüler von Ernst Kasper, bearbeitete mit ihm und Ingrid van Hüllen gemeinsam die Entwurfs- und Genehmigungsplanung und ist verantwortlich für die weitere planerische Umsetzung des Projektes

 

Ingrid van Hüllen

Ernst Kasper Architekten, Aachen

Ingrid van Hüllen war Projektpartnerin von Prof. Ernst Kasper und wird das Bauvorhaben weiterhin beratend begleiten

 

1) Im übertragenen Sinn bezeichnet genius loci die geistige Atmosphäre eines Ortes